Konzept
Die bestehende Stadtbibliothek aus den 1960er Jahren ist räumlich an ihre Grenze gekommen. Der Entwurf antwortet mit einem zweiten, freistehenden Volumen — bewusst nicht als Anbau, sondern als Gegenüber.
Das neue Volumen nimmt die Traufhöhe des Bestands auf, übersetzt die Lochfassade aber in ein durchgehendes Ziegelmauerwerk mit tief eingeschnittenen Fenstern.
Konstruktion
Tragstruktur ist eine zweischalige Ziegelwand mit innenliegender Stahlbeton-Decke. Die Spannweite des Lesesaals von zwölf Metern wird über vier sichtbare Stahlträger überbrückt — der einzige Moment, in dem das Tragwerk sich zeigt.